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Archiv für Juli 2010

Personalmarketing ist unbestritten ein weites Feld, welches sich in den hochgelegenen, fruchtbaren Landschaften des Arbeitsmarktes ausgebreitet hat, dort, wo frische Quellen sprudeln, nährstoffreicher Mutterboden gegeben ist und man sorgsam mit den Ressourcen umgeht, weil man um die eigene Abhängigkeit weiß.

In den unteren, öden Steppenlandschaften der kleineren Einkommensklassen betrachtet man Personalmarketing eher als verzichtbares Gedöns.

Der bärbeißige Handwerksmeister, bei dem die Azubis „zu spuren“ haben, der Bürochef, der seine allgemein schlechte Laune gern brüllend an den Bürokauffrauen auslässt, die Produktionsleiterin, die jeden Tag fragt, was man nicht geschafft hat – sie stöhnen und klagen über die Unzulänglichkeit der Angestellten, über zu viele Krankheitstage, über mangelnde Leistungsbereitschaft. Schließlich ist man doch so großzügig und bezahlt die Leute, können sie da nicht dankbarer sein? Wer mit seinen Arbeitsbedingungen nicht zufrieden ist, der kann ja gehen. Oder fliegt.

Das ist aber nur zu oft eine Milchmädchenrechnung, denn unzufriedene Angestellte kosten mehr, als man meint. Leistungsabfall wegen Unlust, ständig neue Einarbeitungszeiten wegen häufigen Personalwechsels, Zeitverlust wegen zusätzlicher Kontrollmaßnahmen aus mangelndem Vertrauen, das läppert sich zusammen.

Man sollte sich lieber mal ansehen, wie große Unternehmen ihre Angestelltenpolitik betreiben.

Man wirbt um Personal, verschafft sich einen guten Ruf,  pflegt einen freundlichen, respektvollen Umgang, bietet familienfreundliche, flexible Arbeitsbedingungen, Möglichkeiten zur Weiterbildung und eine faire, angemessene Bezahlung.

Meistens mit dem Ergebnis, dass die Angestellten gern zur Arbeit kommen, gern ihr Bestes geben und ein hohes Leistungsniveau entsteht. Das rechnet sich auf Dauer!

Gegenseitige Wertschätzung ist kein Firlefanz, sondern ein wichtiger Faktor, wenn man im selben Boot sitzt und vorwärts kommen möchte.

Personalmarketing bringt optimale Rudermannschaften zusammen, hat einen Überblick über die Fähigkeiten des Einzelnen, die Vorgabe der Schlagzahl und den Kurs. Mit effektivem Personalmarketing kann man verhindern, dass eine Synchron-Schwimmerin im Ruderboot landet, weil sie dachte „Wasser ist Wasser“.

Umgekehrt würde ein kräftiger, aber wenig eleganter Ruderer sicher für Unmut in einem Synchron-Schwimmer-Team sorgen. Wenn aber jeder das tun kann, was er gut kann und dafür geschätzt wird, läuft die Sache rund, bei Ruderern wie bei Synchronschwimmern.

Chefsein muss man übrigens auch gut können, um geschätzt zu werden…

Man trifft überall auf sie: Baustellen von kleinen oder auch mittleren Unternehmenseiten, die mal eben kurz eine Internetpräsenz erstellt haben, weil sie gehört haben, dass es ohne gar nicht mehr geht.

Mal eben kurz geht aber auch gar nicht.

Man knallt ja auch nicht einfach ein Geschäft dahin, versieht es mit einem Warenbestand und einer Adresse und sagt dann „So, jetzt lauf mal schön.“

Es gibt auch die etwas Fortgeschritteneren, da sieht man schon mit geübtem Auge, dass sie den Online-Auftritt durchaus ernstnehmen, sich Mühe gemacht haben, aber leider, leider, das Fachwissen für Internet-Marketing und Suchmaschinenoptimierung fehlte oder wurde für nicht so wichtig erachtet mit dem Ergebnis, dass sich fast niemand auf die Seite verirrt.

Nun ist Internet-Marketing ja auch ein weites Feld, dessen Früchte nur zu gern aus Kürzeln wie SEO, SEM, SEA, SMO, SMM usw. bestehen.  Völlig undurchschaubar für jemanden, der einfach nur mit einer Geschäftsidee und einem Webshop im Internet gewinnbringend vertreten sein möchte. Eine Werbeagentur beauftragen – das klingt zu groß und zu teuer, besonders, wenn die Existenzgründung auf wackeligen Kapitalfüßen steht.

Aber eines sei klar gesagt: Suchmaschinenoptimierung ist gerade für Neustarter elementar und unverzichtbar.

Einen seriösen Suchmaschinenoptimierer zu finden ist aber auch nicht einfach. Blender und Mogelpackungen sind wie in jeder anderen Berufssparte vertreten, oft aber recht einfach zu erkennen: Sie nehmen den Mund reichlich voll, geben gern Garantien für die vorderen Plätze in der Google-Listung und erklären Ihnen fast nichts.

Kundenorientierte Agenturen machen sich schon eher die Mühe, Zusammenhänge und Praxis zu erklären, sind nicht nur auf den eigenen, kurzfristigen, höchstmöglichen Profit bedacht, sondern agieren mit Weitblick. Das verschafft Vertrauen und damit längerfristige Optionen der Zusammenarbeit. Man wird tatsächlich handfest sehen können, ob jemand sein Suchmaschinenoptimierungshandwerk versteht.

Es ist wichtig zu vergleichen: Auch wenn Sie nur einen kleinen Online-Shop mit Schweizer Armeestiefeln oder holländischem Lakritz eröffnen möchten, so sind Sie ein potentieller Kunde, den man zu respektieren hat, und kein Bittsteller. Lassen Sie sich also nicht kurz abfertigen!

Auch für drei- oder vierhundert Euro lässt sich schon eine Menge Suchmaschinenoptimierung machen, eine Investition, die man nicht vernachlässigen sollte. Interessiert? Mail to: hauteinbrettdurch@googlemail.com