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Ich kannte mal jemanden, der hieß “Thamm” mit Nachnamen und lebte eine Weile in London.

Jeder Brite sprach seinen Namen “Thämm” mit gelispeltem ti-eytsch aus, und eines Tages war er das Korrigieren und den Hinweis auf das harte deutsche “T” leid und stellte sich immer gleich in der britischen Version vor.

Da er aber seinen deutschen Akzent nicht leugnen konnte, klang das ti-eytsch immer wie ein “S”, also “Säm”, und dieser Name ist ihm für’s Leben geblieben.

Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich nach langer Zeit erfuhr, dass “Sam” gar nicht wirklich so heisst, sondern R. Thamm…

Und dann gibt es noch den Rapper Curse, der eigentlich mit Nachnamen Kurth heisst.

Jede Wette, dass der Künstlername ähnlichen Ursprungs ist wie “Sam”!

Ja, und SEO? Klarer Fall: Kommt von “Theology”.

Alles Theologen mit ti-eytsch, die nach den Geboten Ihres Gottes Google leben.

Und Vorsicht, falls ein Rebell vom Baum der Erkenntnis kosten will:

die einen fliegen aus dem Garten Eden, die anderen aus dem Index…

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