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Artikel-Schlagworte: „SEO“

Mit Preview hat Google ein neues Tool entwickelt, das dem User mehr Komfort bietet, manchen Website-Betreiber oder –Designer aber mächtig auf Trab bringt.

Seit Ende letzten Jahres ist neben den Suchergebnis-Listen bei Google eine kleine Lupe zu sehen. Klickt man sie an, sieht man eine Vorschau der entsprechenden Seite als Bild.

Eigentlich eine wunderbare Sache, man muss nicht jede Seite anklicken um zu sehen, ob sie das bietet, was man in etwa sucht, die Selektion geht für den User deutlich schneller.

Google Preview Benachteiligte:

Das klappt aber nur, wenn die Website entsprechend ausgerüstet ist, und das sind noch längst nicht alle. Liebhaber von bewegten Flash-Intros beispielsweise haben das Nachsehen: Flash wird in der kleinen Vorschau nur als Puzzle-Stück angezeigt.


Preview Flash

Preview Flash

Auch große Pop-ups, die sich über die eigentliche Seite legen um ein Sonderangebot kurzfristig zu fördern o.Ä., wirken sich nun negativ aus.

Ein Pop-up ist nicht unbedingt repräsentativ für eine ansonsten schön gestaltete Seite, die aber leider in der Vorschau überdeckt ist.

Wer “Küche” sucht, will wahrscheinlich auch Küche sehen und nicht “Herd”:

Preview mit Pop-up

Preview mit Pop-up

Preview ohne Pop-up

Preview ohne Pop-up

 

Eine Aktualisierung der Preview findet nicht täglich statt, so dass die Pop-up-Anzeige manchmal in der Preview noch zu sehen ist, obwohl das Angebot gar nicht mehr aktuell ist.

Ein ellenlanger Info-Text macht sich auch nicht gut, er sieht schlichtweg nichtssagend aus. Standard-Templates verhindern die Wiedererkennung auf den ersten Blick, Site Branding wird für Unternehmen unverzichtbar.

Hier müssen von den Website-Betreibern noch viele Korrekturen nachgelegt werden um den eigenen Auftritt für Google’s Preview zu optimieren.

Google Preview Optimierung:

Man muss sich nur einige Beispiele ansehen um zu erkennen, worauf es ankommt.

Eine optisch klare Struktur, Hervorheben des Inhalts-Schwerpunkts und auch durchdachte Meta Tags können nun den Unterschied von Top oder Flop ausmachen, eine schöne Herausforderung, die wieder etwas Bewegung in den Markt bringt.

Falls Ihr SEO-Experte Sie noch nicht darauf aufmerksam gemacht hat, sollten Sie über eine Experten-Optimierung nachdenken.

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Auf lustich.de: 5 Männer oder eine Frau

Die üblichen guten Vorsätze wie “aufhören zu rauchen”, “weniger trinken” oder “öfter die  Liebste statt den Monitor ansehen” sind wie jedes Jahr schnell vergessen, untergegangen im Alltagstrott. Von lieben Gewohnheiten trennt man sich halt furchtbar ungern.

Das neue SEO-Jahr dagegen wird ernster genommen, steht es doch im Ranking der persönlichen Prioritäten  ungleich höher (oder etwa nicht?).

Verfahrensweisen, die bisher nicht zufriedenstellend gewirkt haben, werden verworfen, neue Ansätze müssen her, irgendwie muss es doch zu schaffen sein, auf den begehrten vorderen Listenplätzen zu landen, Erfolg zu haben, Geld zu verdienen.

Auch hier greift der sehr gelungene Werbeslogan: “Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt.”

Die, die sich damit auskennen, finden wir leider nicht in den Gelben Seiten, das wäre zu einfach.

Man muss ihnen auf der Spur bleiben, immer bereit, ihre kostbaren Weisheiten, die sie hier und da fallenlassen, aufzusammeln wie in Kriegszeiten den Pferdemist für’s Gemüsebeet, dann kann man im nächsten Jahr durchaus mit reicher Ernte belohnt werden.

Hier ein paar gesammelte, noch nicht abgelagerte  Apple Äppel:

  • Zukünftig wird die Ladezeit einer Seite von großer Relevanz sein und in das Ranking einfließen. Google will das Web noch schneller machen, Caffeine ist erst der Anfang. Damit die Site-Betreiber brav mitmachen, soll die Ladezeit einer der ca. 200 relevanten Aspekte der Bewertung für das Ranking werden. Dafür gibt es in den Webmaster-Tools eine experimentelle Funktion, in der die Geschwindigkeit der eigenen Site getestet wird und Vorschläge zur Ladezeitsenkung gemacht werden. Also: schickt eure Seiten auf Speed!

(Google’s Spamjäger und Software Ingenieur Matt Cutts)

  • Stop talking, begin listening!” Ein sehr wertvoller Tipp, zuletzt ausgesprochen von Bill Hunt, u.a. Co-Autor des Bestseller-Buchs “Search Engine Marketing, Inc.” auf der Search Engine Strategies (SES) Konferenz in Berlin. Auch Jeff Jarvis plädierte schon nachdrücklich dafür in seinem Buch “Was würde Google tun?”. PR-Arbeit muss zukünftig nicht mehr den “Macht es den Leuten schmackhaft”-Charakter haben, sondern den “Hört den Leuten zu und gebt ihnen, was sie wirklich möchten”
  • In Sachen Keyworddichte kommt es nicht so sehr auf das Erreichen des angeblichen Optimalwerts von 3,765767 % an, sondern mehr auf eine vernünftige Verteilung, ließ Alan Webb vom Abakus-Internet-Marketing wissen. Es ist nicht nötig, dem User ein keyword in den Schädel zu hämmern, da die Keyworddichte auch nur 17 % der Kriterien des Google – Algorithmus ausmacht. (Woher weiß der das bloß?)
  • Kontrovers diskutiert wurde auf der SES die These von “Mediadonis” Marcus Tandler: “Content ist nicht King, sondern höchstens Prinzessin. Links sind King!“

Laut Matt Cutts’ Vortrag auf dem letzten Wordcamp sollte man aber besser beides pflegen. Glaubwürdiger, nicht übertrieben suchmaschinenoptimierter Content und gesunde, organisch aufgebaute Links, so mag es Google.

Übrigens: Auch bei den Links gilt “Klasse statt Masse“!

  • Und noch einmal Matt Cutts: Ja, sprechende URLs sind wichtig. Ein Detail zwar, aber warum darauf verzichten? It works…

Als ich neulich “…Alltags-Kleidung” las, las sich das für mich wie (engl.) “all tags”, und ich sah vor meinem inneren Auge ein Kleid mit einem tagcloud-Muster.

Wenn man tagtäglich mit SEO zu tun hat, dann kann sich das mächtig im Alltag  niederschlagen.

Dass man gewisse Dinge “nicht auf dem Schirm” hat, dass einem etwas “von der Festplatte gerutscht” ist und man sich morgens hoch- und abends runterfahren muss, ist ja schon gewöhnlicher Sprachgebrauch.

Aber es geht noch viel weiter:

“Ich muss mir noch eine Hose optimieren”, als ich die Hose kürzen wollte.

“Ich habe dir einen Text gepostet”, als ich meinem Kind einen Zettel geschrieben habe.

“Geh, log dich mal im Bad ein”, als ich mein Kind unter die Dusche schickte.

“Oh, hier ist wohl nofollow”, als ich mit dem Auto in eine Sackgasse fuhr.

“Was waren denn die keywords?”, als ich den Aufsatz meines Kindes nachguckte.

“Sind die irgendwie verlinkt?”, als ich ein Verwandtschaftsverhältnis erfragen wollte.

Zum Glück verstehen mich meine Kinder.

Hilfsbereit schlagen sie mir vor, ich solle mein Gehirn mal defragmentieren;

Wenn ich frage, wo denn die neue Freundin wohnt, zeigen sie mir eine Satellitenansicht auf Google Maps, meine neue Bekanntschaft finden sie nicht kompatibel und beim Scrabble schießen sie den Vogel ab mit “Programmkompatibilitätsassistent”.

Nur manchmal gucken sie mich zweifelnd an, zum Beispiel wenn ich mir zu Hause die Taschen nach meiner Karte abklopfe, weil ich mich ausstempeln will, bevor ich in den Garten gehe um eine Zigarette zu rauchen…

SEO ist kein Ausbildungsberuf, man kann keine dreijährige Lehre zum SEO machen, jedenfalls nicht in der klassischen Form.

Der Begriff ist schon fast ähnlich differenziert wie die Berufsbeschreibung “Ich mach was mit Computern”, deshalb unterscheiden wir zunächst in ‘SEO machen’ und ‘SEO sein’.

“Ich mache SEO” können Leute sagen, die irgendetwas unternehmen, damit ihre Seiten besser von den Suchmaschinen gefunden werden. Das können viele verschiedene Sachen sein, jeder kann etwas anderes gut.

Es gibt viele Textproduzenten unter ihnen, die schreiben einem jeden Text, den man haben will, wenn man content benötigt: Produktbeschreibungen, Artikel, Blogs; Wenn man ein Genie im Programmieren ist, sich aber besser in html-tags  als in beschreibender Sprache auszudrücken vermag, greift man gern auf sie zurück.

Dann gibt es die Adwords-Fraktion, das sind eher so Zocker-Gemüter, die es lieben auf etwas zu setzen und zu spekulieren. Sie kümmern sich um den Werbe-Anzeigen-Aspekt.

Einige beschäftigen sich nur mit Links, Jäger-und-Sammler-Mentalität.

Sie schachern und schnorren, spammen in Forren (mit einem r reimt es sich nicht, denkt euch einen russischen Akzent).

Die Keyword-Analyse-Experten , die eigentlich alle breitbeinig gehen müssten, weil sie immerzu versuchen, einen breiten Graben zu überwinden: Die versuchen mit wissenschaftlich–mathematischen Mitteln zu messen, was in den Köpfen der User vorgeht, sie berechnen das Gedankengut der Menschen. Sie sind akribisch genau , oft auf dem Weg zum Erbsenzähler, verfügen über wenig Sozialkompetenz und sind in ihrer vertrauten Zerrissenheit oft ehemalige vernachlässigte Scheidungskinder.

Sie alle können von sich behaupten, dass sie SEO machen. (Warum fällt mir jetzt das Lied “Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär” ein?)

Seo sein umfasst alles zusammen, dazu noch ein Entwurf  für eine zielgerichtete, langfristige Strategie. Und oft ein Studium in einer fachnahen Richtung. Jeder SEO hat seine Stärken und Schwächen und delegiert, was ein anderer besser oder genauso gut kann, aber es gibt keinen Bereich, von dem er gar keine Ahnung hat.

Jedenfalls in der Abteilung Suchmaschinenoptimierung.

Ich kannte mal jemanden, der hieß “Thamm” mit Nachnamen und lebte eine Weile in London.

Jeder Brite sprach seinen Namen “Thämm” mit gelispeltem ti-eytsch aus, und eines Tages war er das Korrigieren und den Hinweis auf das harte deutsche “T” leid und stellte sich immer gleich in der britischen Version vor.

Da er aber seinen deutschen Akzent nicht leugnen konnte, klang das ti-eytsch immer wie ein “S”, also “Säm”, und dieser Name ist ihm für’s Leben geblieben.

Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich nach langer Zeit erfuhr, dass “Sam” gar nicht wirklich so heisst, sondern R. Thamm…

Und dann gibt es noch den Rapper Curse, der eigentlich mit Nachnamen Kurth heisst.

Jede Wette, dass der Künstlername ähnlichen Ursprungs ist wie “Sam”!

Ja, und SEO? Klarer Fall: Kommt von “Theology”.

Alles Theologen mit ti-eytsch, die nach den Geboten Ihres Gottes Google leben.

Und Vorsicht, falls ein Rebell vom Baum der Erkenntnis kosten will:

die einen fliegen aus dem Garten Eden, die anderen aus dem Index…

SEO ist englisch und die Abkürzung für Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung

Unser Freund Google hat einen treuen Gehilfen: den Googlebot.

Im Shopping-Center/Internet ist das eine Art Roboter-Spürhund mit Scanner-Nase/Software. Der rast pfeilschnell den ganzen Tag durch die Gänge/das www und scannt mit seiner Spürnase alle Neuigkeiten ab.

Man muss es ihm als Ladenbesitzer möglichst leicht und angenehm machen /eine robots.txt Datei erstellen, dann verweilt er und folgt der interessanten Spur/sitemap bis in den Laden oder sogar ins Hinterzimmer.

Der Besitzer hat so lange die Gelegenheit, alle tollen Sachen seines Ladens vor den Scanner zu halten:

All die vielen Empfehlungsschreiben/links, sogar von alteingesessen Familien/links mit hohem Domainalter, und eines von einer Universität/edu-link! Viele verschiedene Informationsbroschüren zu den Produkten/ unique content!

Man legt dem Hund noch eine Spur aus Lekkerlis/keywords, damit er sich den Weg gut merkt und garantiert wiederkommt.

So geht SEO.

Der Köter Googlebot bringt dann alles, was er so eingescannt/gecrawled hat, zu seinem Herrchen/Freund Google.

Der checkt dann durch, ob die Ladenbesitzer auch brav alles so vorzuweisen haben wie er das mag.

So ganz genau weiss allerdings niemand, wie er’s mag/Algorithmus, er verrät es nicht, man muss es selbst herausfinden. Seine Vorlieben ändern sich auch von Zeit zu Zeit, dann probiert er etwas neues Geheimes aus, um die Qualität der Liste noch weiter zu verbessern.

Manche Ladenbesitzer versuchen Google zu täuschen, sie stopfen den Hund zum Beispiel mit viel zu vielen leckeren Würstchen voll, um ihn zu beeinflussen/blackhat SEO.

Aber wenn der dann angerast kommt und Google sieht, dass ihm noch die letzten Wurstzipfel aus der Schnauze hängen/keyword-stuffing, wird er ärgerlich.

Dann hat man erstmal verschissen und rutscht auf der wichtigen Liste für eine Weile ganz nach unten/penalty.

Wer ganz schwer schummelt, fliegt komplett von der Liste/aus dem Index.